Kinoprogramm 3. Rheinbacher Sommerkino

Freitag, 17. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Shine a Light

Shine a light

Inhalt:

Martin Scorseses Konzertfilm über zwei Auftritte der Rolling Stones im Herbst 2006 im New Yorker Beacon Theatre.

Martin Scorsese erhält den Auftrag, die Rolling Stones bei zwei Auftritten im Oktober 2006 im New Yorker Beacon Theatre - von Bill Clinton initiierte Benefizkonzerte anlässlich seines 60. Geburtstags - zu filmen. Bis kurz vor Anfang ist es ihm nicht möglich, eine Setlist zu bekommen. Dann legen die Stones los mit "Jumpin' Jack Flash", und es gibt kein Zurück mehr. Zu Gastauftritten kommen Jack White, Buddy Guy und Christina Aguilera auf die Bühne, aber die Stars sind natürlich die Stones selbst, die das Publikum - und Martin Scorsese - mit "Satisfaction" nach 100 Minuten glücklich entlassen.

Quelle: Blickpunkt:Film

Samstag, 18. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Der Wein und der Wind

Der Wein und der Wind

Inhalt:

Drama um drei erwachsene Geschwister, die sich dem Weingut des verstorbenen Vaters annehmen und einander annähern.

Jean kehrt nach zehn Jahren, in denen er die Welt erkundet hat, zum Weingut seiner Eltern im Burgund zurück. Seit der Vater schwer krank ist, versuchen seine Geschwister Juliette und Jérémie, alles am Laufen zu halten. Jérémie ist wütend, dass Jean damals einfach abgehauen ist. Als ihr Vater stirbt, muss sich Jean endgültig entscheiden, ob er bleiben und sein Erbe annehmen will oder wieder flüchten soll.

Sympathisches Drama mit nostalgischen und auch humorvollen Untertönen, in dem sich der mit den "L' auberge espagnole"-Filmen erfolgreiche Cédric Klapisch auf die Beziehung dreier Geschwister vor der wunderbaren Kulisse der wechselnden Jahreszeiten in einem Weingebiet konzentriert. Pio Marmai, Ana Girardot und Francois Civil geben die sehr unterschiedlichen Geschwister, die sich zusammenraufen, in der klassisch, auch mit Rückblenden und Off-Stimme erzählten Geschichte.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

Sonntag, 19. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Ein Dorf sieht schwarz

Ein Dorf sieht schwarz

Inhalt:

Komödie um einen aus dem Kongo stammenden Arzt und seine Familie, die sich Mitte der 1970er Jahre in der französischen Provinz niederlässt.

1975: Der junge Arzt Seyolo Zantoko bekommt einen Job in der Nähe von Paris angeboten. Seine Familie ist begeistert aus Kinshasa nach Paris zu ziehen. Doch Marly-Gomont ist ein Dorf, bei dem weder die Anwohner noch ihre Kühe einen Schwarzen gesehen haben. Ein Bauer schießt gleich mal auf ihn, die Kinder werden in der Schule gehänselt. Seyolo will nicht aufgeben und startet eine Charmeoffensive, die irgendwann Früchte trägt.

Amüsante wie auch berührende Culture-Clash-Komödie, die mit dem Publikumspreis Stuttgart prämiert wurde und von über 600.000 Kinogängern in Frankreich gesehen wurde. In der Feelgood-Geschichte treffen eine kongolesische Familie aus der Großstadt auf französische Dorfbewohner, deren Verständnis und Vertrauen erst gewonnen werden muss.

Quelle: Blickpunkt:Film

Montag, 20. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Angels’ Share – Ein Schluck für die Engel

Angels’ Share – Ein Schluck für die Engel

Inhalt:

Hinreißendes Sozialmärchen mit viel Humor über vier arbeitslose Kids in Glasgow, die den wertvollsten Whisky der Welt stehlen wollen.

Robbie ist ein notorisches Problemkind mit hitzigem Temperament: Haarscharf schrammt der Junge in Glasgow noch einmal an einer Gefängnisstrafe vorbei und wird stattdessen zu Sozialarbeit verdonnert, wo ihn ein Sozialarbeiter für die Wonnen des Single Malt Whisky begeistern kann. Als Robbies Freundin ihr Baby bekommt und sich Konflikte verschärfen, heckt er einen Plan aus, wie er der Misere auf immer entkommen kann: Mit drei Freunden will er den wertvollsten Whisky der Welt aus einer Distillerie in den Highlands stehlen.

So mild kann Ken Loach sein: In seinem ersten Heist-Movie hecken vier arbeitslose Jugendliche einen Plan aus, den wertvollsten Single Malt Whisky der Welt zu stehlen. Ohne die Augen vor der bitteren Realität zu verschließen, dass die Arbeitslosigkeit in Großbritannien nie höher war, erzählt Loach seine Geschichte mit Hilfe seines langgedienten Drehbuchautoren Paul Laverty als Begleitfilm zu "Looking for Eric" wie ein Märchen - eine deftige Komödie mit herrlichem Worthumor, deren Herz von Anfang bis Ende für die Verlierer der Gesellschaft schlägt.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

Dienstag, 21. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Florence Foster Jenkins

Florence Foster Jenkins

Inhalt:

Komödie nach einer wahren Geschichte über die wohl schlechteste Opernsängerin mit Meryl Streep als Titelheldin, iin Szene gesetzt vom "Die Queen"-Regisseur.

Florence Foster Jenkins ist eine überaus wohlhabende Erbin aus der New Yorker High Society - ihr großer Traum war es immer, als Konzertpianistin in der Carnegie Hall aufzutreten. Weil ein Unfall in ihrer Jugend die Umsetzung unmöglich gemacht hat, will Florence es nun als Sopranistin versuchen. Der Haken an der Sache ist, dass sie trotz endloser Proben einfach keinen richtigen Ton treffen will. Was sie von ihrem Vorhaben allerdings nicht abhält. Von ihrem Ehemann unterstützt, macht sie immer weiter.

Wie schon in "Philomena" zaubert Stephen Frears aus einer wahren Begebenheit eine bewegende, unterhaltsame Kinogeschichte, die ihre komischen Momente auskostet, allerdings nie den gegebenen Ernst vermissen lässt. Für Meryl Streep bedeutet die Titelfigur eine weitere Meisterleistung - wie zu erwarten. Die eigentliche Sensation in diesem anrührenden Feelgood-Film ist allerdings Hugh Grant, den man seit Jahren nicht mehr so gut gesehen hat wie hier.

Quelle: mediabiz.de

Mittwoch, 22. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Inhalt:

Mit Schwung und auch Witz erzähltes historisches Drama um drei befreundete, afroamerikanische, weibliche Mathegenies, die die NASA in den frühen 1960er Jahren unterstützt.

Katherine, Dorothy und Mary sind Freundinnen und Arbeitskolleginnen bei der NASA. In den frühen 1960er Jahren ist es für Frauen, noch dazu afroamerikanischen, alles andere als selbstverständlich eine höhere Schulbildung zu haben und als Mathematikerinnen zu arbeiten. Dann wird Katherine sogar ins Team von Al Harrison aufgenommen, das den ersten US-amerikanischen Astronauten den Flug ins All ermöglichen soll, und wird mit Missachtung behandelt. Doch sie ist hartnäckig und einfach besser. Auch Dorothy und Mry bekommen anspruchsvollere Posten.

Mit Schwung erzählt Theodore Melfi ("St. Vincent") von einem zwar wohlbekannten Stück US-amerikanischer Geschichte, aber aus einer kaum bekannten Perspektive. Er konzentriert sich indem auch von ihm geschriebenen und produzierten Film über den Wettlauf der Amerikaner und Russen ins All auf drei afroamerikanische Protagonistinnen. Eindrücklich schildert er die Rassentrennung, bereitet das trocken scheinende Thema Mathematik spannend auf und bringt durch die Frauenfreundschaft auch jede Menge Witz und Gefühl in den Film. Pharell Williams' Musik macht ebenfalls Laune.

Quelle: Blickpunkt:Film

Donnerstag, 23. August / 21:00 Uhr

Cover vom Film Victoria & Abdul

Victoria & Abdul

Inhalt:

Einfühlsam erzähltes Historiendrama über die ungewöhnliche Freundschaft der englischen Königin mit einem indischen Angestellten.

Ein junger indischer Verwalter, der Neuankömmlinge in Gefängnissen registriert, wird aufgrund seiner Körpergröße nach England geschickt, um Königin Victoria während eines der zahllosen Abendessen, das die gelangweilte Monarchin über sich ergehen lassen muss, eine seltene indischen Münze zu überreichen. Für sie ist es ein Ereignis ohne Bedeutung, für ihn der größte Moment seines Lebens - und als sich ihre Blicke fast zufällig treffen der Beginn einer Beziehung, die das Missfallen von Victorias komplettem Umfeld erregt.

Einfühlsam erzähltes Historiendrama über die ungewöhnliche Freundschaft der englischen Königin mit einem indischen Angestellten, in dem Stephen Frears nach "Philomena" erneut mit Judi Dench arbeitet. Sorgfältig und konventionell breitet "Billy Elliot"-Autor Lee Hall den Plot aus. Recht unmissverständlich geht es um eine sexuelle Sehnsucht, die andere Wege findet, als Beziehung zwischen Schülerin und Lehrer, Mutter und Sohn, ohne die ursprüngliche Attraktion zu verleugnen. Sehr klug hat Frears dieses Tabuthema verpackt, das den Reiz des Filmes ausmacht.

Quelle: Blickpunkt:Film