Kinoprogramm 3. Rheinbacher Sommerkino

Donnerstag, 15. August / 20:00 Uhr

Plakat - Mundartabend - Nee, wor dat net schön em ahle Rheembaach?

Nee, wor dat net schön em ahle Rheembaach?

Inhalt:

Musikalisches Mundartprogramm von Bernd Schumacher, bebildert von Heinrich Pützler und Ruth Schumacher.

Lieder und Anekdötchen der Nachkriegsjahre aus dem Voreifelstädtchen. Rheinbacher Originale, Geschehnisse und Orte fügen sich so zu einem vergnüglichen Heimat- und Liederabend zusammen.

Im Innenhof der katholischen Grundschule St. Martin, Bachstraße.
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Aula der katholischen Grundschule St. Martin, Bachstraße statt.

Freitag, 16. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - Ein Dorf zieht blank

Ein Dorf zieht blank

Inhalt:

Komödie um einen Ort in der Normandie, dessen Bewohner das Leben neu zu schätzen lernen, nachdem ein Fotograf sie nackt fotografieren möchte.

Die charmant beschwingte französische Sommerkomödie EIN DORF ZIEHT BLANK erzählt die Geschichte einer Kleinstadt, die vor einem berühmten Fotografen die Hüllen fallen lassen soll, um ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren.

Es lief schon mal besser für die Bewohner des kleinen Städtchens Mele-sur-Sarthe in der Normandie. Die Landwirtschaftskrise greift um sich, sämtliche Bauern sind verschuldet, die Einnahmen der Stadt gehen gegen Null. Doch Bürgermeister Georges Balbuzard weigert sich, aufzugeben. Als der etwas schrullig-spleenige Fotograf Blake Newman aus Amerika zu Besucht kommt, sieht Georges eine große Chance für Mele-sur-Sarthe. Denn Newman hat sich in ein Feld vor den Toren der Stadt verliebt. Dieses Feld soll sein nächstes Motiv werden. Und die Stadtbewohner gleich mit. Denn Newman ist berühmt für seine Aufnahmen nackter Menschen, eingebettet in eine bestimmte Landschaft. Georges erhofft sich von der Aufnahme eine Menge öffentliche Aufmerksamkeit für die Stadt und ihre Probleme. Doch er hat die Rechnung ohne seine kratzbürstigen Bewohner gemacht. Denn die wollen nicht nackt posieren. Und erst recht nicht vor einem Fremden. Philippe le Guay ist mit EIN DORF ZIEHT BLANK eine erfrischend leichte und herzerwärmende französische Feelgood-Komödie gelungen, die im Kern auch wichtige gesellschaftliche Themen anspricht und diese augenzwinkernd in die Geschichte einwebt. So wird die Landwirtschaftskrise ebenso behandelt wie auch die steigende Zahl von Stadtbewohnern, die aufs Land ziehen und dort augenscheinlich Fremdkörper sind. Und der Begriff der Heimat und seine Bedeutung auch und gerade für junge Leute spielt in der Komödie ebenfalls eine große Rolle. Getragen wird der Film von den authentisch agierenden Darstellern. Angeführt von dem charismatisch und ausdrucksstarken Francois Cluzet als sympathischem Bürgermeister agiert das Ensemble perfekt aufeinander eingespielt. Die Gemeindeabende, in denen kleine und große Probleme lautstark ausdiskutiert werden, wirken ebenso milieuecht wie auch die gesamte Kleinstadtszenerie rund um den Marktplatz, wo das Herz der Kleinstadt schlägt, wo getratscht, beobachtet, gezankt und geheiratet wird. Die beschwingte Musik, die wunderbaren Landschaftsaufnahmen aus der Normandie und das pointierte Drehbuch machen EIN DORF ZIEHT BLANK zu einem spritzigen Kinoerlebnis. Feelgood auf französisch - voller Herz und Charme.

Quelle: Blickpunkt:Film

Samstag, 17. August / 21:00 Uhr

Flimplakat - Der Junge muss an die frische Luft

Der Junge muss an die frische Luft

Inhalt:

Verfilmung von Hape Kerkelings Roman über seine Kindheit.

Der kleine, etwas pummelige Hans-Peter wächst behütet im Ruhrpott auf. Besonders Oma und Opa - mütterlicher- wie väterlicherseits - kümmern sich liebevoll um ihn. In der Schule ist er ein Außenseiter, doch bei seiner Familie nicht nur bei den zahlreichen Feiern fällt er mit seinem Humor und lustigen Parodien der Menschen, die ihm im Laden seiner Großeltern begegnen, auf. Seine sorglose Kindheit verdüstert sich, als seine Mutter erkrankt und die Freude am Leben verliert.

Einfühlsame und überzeugende Verfilmung von Hape Kerkelings Erinnerungen an seine Kindheit. Oscar-Gewinnerin mit "Nirgendwo in Afrika" verfilmt kongenial Ruth Tomas Drehbuch. Sie zeichnet Familie und Freunde liebevoll und glaubwürdig und verleiht dem Geschehen den authentischen Sound des Ruhrpotts. Dabei kann sie sich auf eine großartige Schauspielergarde verlassen, allen voran den jungen Julius Weckauf. Ohne jede Süßlichkeit und übertriebene Lustigkeit erzählt sie eine zutiefst menschliche Geschichte vom Werden einer großen Persönlichkeit.

Quelle: Blickpunkt:Film

Sonntag, 18. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody

Inhalt:

Mitreißendes Porträt von Freddy Mercury, der in eine unbekannte Band einstieg und als Frontmann Queen zu Weltruhm verhalf.

Freddy Mercury arbeitet am Flughafen und streift nachts durch die Musikclubs. Dort lernt er die Band Smile kennen und bietet ihnen an, als Sänger einzuspringen. Sie lachen, lassen sich aber schließlich von einer Gesangsprobe überzeugen. Nach einer Kneipentour mit dem VW-Bus quer durchs land, investieren sie ihr letztes Geld in eine Plattenaufnahme, mit der sie einen Vertrag bei einem Studio landen. Der Beginn einer steilen Karriere und einer auch turbulenten Freundschaft.

Von Bryan Singer und Dexter Fletcher fürs Mainstreampublikum realisiertes Porträt der britischen Band Queen, das sich ganz auf die kurze Geschichte ihres charismatischen Frontmanns Freddy Mercury fokussiert. Rami Malek aus "Mr. Robot" spielt den jungen Wilden, der erst seine Bandkollegen, eine junge Verkäuferin und irgendwann ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt eroberte. Der vor allem zu Anfang mitreißende Film bietet eine Art Best-of-Compilation der Hits und macht jede Menge Laune, auch wenn man sich vielleicht ein vielschichtigeres Porträt gewünscht hätte.

Quelle: Blickpunkt:Film

Montag, 19. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - 25 km/h

25 km/h

Inhalt:

Stargespicktes, ausgelassenes ebenso wie nachdenkliche Road- und Buddymovie über zwei gegensätzliche Brüder auf einem Mopedtrip quer durch Deutschland.

Die Brüder Georg, im Heimatort gelbliebener Handwerker, und Christian, weltreisender Topmanager, treffen sich erst nach Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder - und prügeln sich prompt auf dem Friedhof. Nach einer alkoholgetränkten Nacht beschließen sie, ihren Jugendtraum zu verwirklichen und mit dem Moped zum Timmendorfer Strand zu fahren. Dabei lernen sie sich besser kennen und überdenken ihre Lebenseinstellung.

Nach ihrem Hit "Friendship!" legen Regisseur Markus Goller und Autor Oliver Ziegenbalg ein weiteres höchst gelungenes Road- und Buddymovie vor, das ebenso ausgelassen wie nachdenklich ist. Es lebt vor allem von der lakonisch-komischen Dynamik zwischen seinen beiden Stars Bjarne Mädel und Lars Eidinger, die mit ihren Tischtennis- und Steptanzeinlagen wunderbare Highlights setzen auf ihrer Reise, auf deren Stationen sie schräge Begegnungen mit Sandra Hüller, Franka Potente, Alexander Maria Lara und Jella Haase haben.

Quelle: Blickpunkt:Film

Dienstag, 20. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - 100 Dinge

100 Dinge

Inhalt:

Komödie von und mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer als zwei Freunde, die sich einer großen Herausforderung unterwerfen - und auf alles verzichten wollen.
Paul und Toni sind Kumpels und arbeiten gemeinsam in einem Startup, das kurz vor dem Durchbruch steht. Aber sie sind auch Rivalen. Nach einer Wette in betrunkenem Zustand wachen sie nackt auf. Ihre Klamotten und Möbel sind weggesperrt. Sie dürfen sich nur einen Gegenstand pro Tag zurückholen. Sie müssen 100 Tage durchhalten. Nur dann behalten sie ihre Anteile an der Firma.

Komödie von und mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer, die die beiden Stars in ähnlicher Konstellation wie ihren Hit "Der geilste Tag" umsetzten. Lose nach dem in "My Stuff" dokumentierten Experiment schreiben, inszenieren, spielen und produzieren sie eine Buddy-Komödie über Konsum und die wahren Werte im Leben. Mit u.a. Miriam Stein, Hannelore Elsner und Katharina Thalbach haben sie prominente Mitstreiterinnen vor der Kamera.


Quelle: Blickpunkt Film

Mittwoch, 21. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - Grüner wird´s nicht

Grüner wird´s nicht, sagte der Gärtner und flog davon

Inhalt:

Märchenhaftes Roadmovie und Tragikomödie um einen älteren Mann, der aus seinem Leben ausbricht und mit einem Mädchen eine sie beide verändernde Reise in einem kleinen Flugzeug macht.

Schorsch ist Gärtner, sein Betrieb steht kurz vor der Pleite, die Tochter will ihn sowieso nicht übernehmen und mit seiner Frau spricht er kaum. Als dem mürrischen Mann sein Liebstes, sein Flugzeug, gepfändet werden soll, ergreift er die Flucht in die Wolken, will endlich seinen Lebenstraum, einmal zum Nordkap zu fliegen, realisieren. Auf einem Zwischenstopp lernt er die junge, ein wenig durchgeknallte Philomena kennen, die auch nur weg will aus ihrem aktuellen Leben. Sie schließt sich ihm an - gegen seinen Willen.

Märchenhaftes, warmherziges und tragikomisches Buddy- und Roadmovie in einem Flugzeug. Oscar-Gewinner Florian Gallenberger inszenierte es mit Elmar Wepper ("Dreiviertelmond") und Emma Bading ("Meine teuflisch gute Freundin"), die perfekt als gegensätzliche Menschen, die voneinander lernen können, passen. Auf den Stationen der von Daniela Knapp schön ins Bild gerückten Deutschlandreise begegnen sie weiteren sympathischen bis leicht skurrilen Figuren. Besonders hervorzuheben ist Dagmar Manzel.

Quelle: Blickpunkt:Film

Donnerstag, 22. August / 21:00 Uhr

Filmplakat - Der Vorname

Der Vorname

Inhalt:

Bissige, höchst vergnügliche Komödie mit Tiefgang um eine Dinnerparty, die wegen eines Streits über einen Vornamen aus dem Ruder läuft.

Zwei Paare und ein männlicher Single treffen sich zum gemütlichen Dinner in Paris. Beim Warten auf die schwangere Gattin verrät der Mittvierziger Vincent den Vornamen des Babys, ein absoluter Tabu-Name, der zum Eklat führt und zum Aufdecken persönlicher Lebenslügen. Was die Beteiligten lange unter den Teppich kehrten, kommt bei bestem Wein und marokkanischen Köstlichkeiten und ohne Kompromisse auf den (Ess)Tisch - unangenehme Wahrheiten, verdrängte Erinnerungen und falsche Verdächtigungen.

Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière übernehmen aus dem von ihnen geschriebenen Bühnenstück die Einheit von Ort und Zeit und bleiben der Dynamik des Originals treu, benutzen aber geschickt die Bildsprache des Kinos. Im Gegensatz zu Roman Polanskis "Der Gott des Gemetzels" geht es weniger hart zu, nach einer verbalen Verletzung folgt charmanter Trost. Nach der Konfrontation mit eigenen Fehlern darf in dieser brillanten Ensemble-Komödie finale Erlösung und Harmonie nicht fehlen.

Quelle: Blickpunkt:Film